Fuldaer ZeitungPanorama
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2025 verteidigte Nicola Wulf in der zehnten „Ninja Warrior“-Staffel ihren „Last Woman Standing“-Titel, ganz knapp vor Lotta Kokemohr. Nicola Wulf gewann erneut 25.000 Euro. Für sie war aber im ersten Finale Endstation. © Markus Hertrich/RTL
Zum Topfavoriten avanciert, musste Ole Janek aufgrund einer Verletzung am Handgelenk in Finale eins von „Ninja Warrior“ passen. Moritz Hans schied aus. Holt sich nun René Casselly erneut den Gesamtsieg bei der RTL-Show. Nach dem ersten Finale sind 11 Ninjas im großen Finales dabei
Update vom 12. Dezember, 20.25 Uhr: Als Elfter qualifizierte sich Kim Marschner für das große Finale. In diesem ist er dann aber aufgrund einer Erkältung nicht dabei. Der Kletterer aus Baden-Württemberg startet also nicht im großen Finale. Ein Ersatz-Athlet gibt es nicht, da nur Athleten starten dürfen, die Finisher der ersten Final-Stage waren. Es gehen also nur elf Starter in Final-Stage zwei.
Köln – Das erste Finale der zehnten Staffel zeigte RTL am Freitag (5. Dezember). 38 Athletinnen und Athleten (siehe Tabellen weiter unten in diesem Artikel) hatten sich dafür qualifiziert. In Finale eins traten drei Finalistinnen und 36 Finalisten mit einem Zeitlimit von 2:40 Minuten in einem Parcours mit sieben Hindernissen an.
Ninja Warrior: 12 Athleten im Finale bei RTL – Nicola Wulf siegt
Mit starken Leistungen in der Vorrunde und im Hangel-Special, das es zum zehnjährigen „Ninja Warrior“-Jubiläum gab, hatte vor Finale eins Ole Janek beeindruckt. Er gewann im Special mit deutlichem Abstand vor Philipp Göthert und René Casselly und strich damit 10.000 Euro Preisgeld ein.
Mit seiner Machtdemonstration mauserte sich Ole Janek zu einem der Topfavoriten auf den Gesamtsieg 2025. Damit wurde es dann allerdings nichts, weil er in Finale eins nicht antreten konnte. Dem Sportler aus Berlin machte eine Verletzung am Handgelenk ein Strich durch die Rechnung. In Finale eins war dann Daniel Gerber der Schnellste und Beste.
In Finale eins für das große Finale qualifiziert1. Daniel Gerber22,08 Sekunden noch verblieben2. Lukas Kilian20,99 Sekunden noch verblieben3. Elias Schmidt20,96 Sekunden noch verblieben4. René Casselly17,58 Sekunden noch verblieben5. Sandro Scheibler14,64 Sekunden noch verblieben6. Julian Rieger7,77 Sekunden noch verblieben7. Paul Stöckel7,63 Sekunden noch verblieben8. Philipp Göthert7,56 Sekunden noch verblieben9. Len Schomakers5,21 Sekunden noch verblieben10. Jonas Moritz4,11 Sekunden noch verblieben11. Kim Marschner3,81 Sekunden noch verblieben12. Joel Mattli0,14 Sekunden noch verblieben
Bitter hingegen der Abend von Moritz Hans, der es bisher in allen Staffeln ins Finale schaffte und dem wohl wie keinem anderen der Sieg gegönnt worden wäre. Der Kletterer aus Stuttgart scheiterte aber überraschend am Stahlgleiter und verpasste das große Finale. Um Sekunden-Bruchteile scheiterten Fabian Scheipner und Giovanni Ertl.
Erneut 25.000 Euro gewann Nicola Wulf als „Last Woman Standing“. Nach 1:53,12 Minuten flog sie am Stahlgleiter ab und sicherte sich den Frauen-Sieg (wie schon 2024), weil sie bis zu dieser Stelle etwas schnelle als Lotta Kokemohr (1:52,55 Minuten) war. Die Zweitplatzierte weinte bittere Tränen und versprach: „Ich komme wieder!“
Daniel Gerber war der Schnellste im ersten Finale von Ninja Warrior 2025. © Markus Hertrich/RTL
Endstation in Finale eins war auch für Lukas Homann, Andreas Wöhle, Thorben Hinkel, Michael Siedler, Fabian Singer, Michael Dampc, Friedrich Krebs, Yasin El Azzazy, Cecilia Schmidt, Leonardo Calderon, Max Walter, Roman Schirileff, Chris Harmat, David Eilenstein, Georg Erlinger, Milan Schirowski, Jona Schöne, Jonathan Jung, Thorben Lerch und Tim Wolf.
Diese acht Athleten sind die bisherigen Sieger bei „Ninja Warrior Germany“
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Im Hangel-Special hatten neben Janek und Göthert sowie Casselly sechs weitere Athleten und eine Athletin den direkten Weg ins Finale geschafft (siehe Tabelle weiter unten). Kim Marschner, einer der ganz starken Ninja-Athleten, der 2025 sein Comeback in der Show feierte, gelang dies nicht – nachdem schon in den Vorrunden starke Ninja-Athleten ausgeschieden waren.
Ole Janek aus Berlin beeindruckte beim Hangel-Special von „ Ninja Warrior“. Im Finale musste er verletzt passen. © Markus Hertrich/RTL
2025 feiert „Ninja Warrior Germany“ zehnjähriges Jubiläum. Passend dazu gibt es nach den sieben Vorrunden das „Der direkte Weg ins Finale“-Special, das laut RTL weltweit einmalig ist. Der Kölner Sender zeigte die Sonder-Show am Donnerstag (13. November). Halbfinale 1 (Top 14 siehe unten) folgte am 21. November), Halbfinale 2 am 28. November,
Im Hangel-Special für das erste Finale qualifiziert1. Ole JanekFinisher (2:30,61 Minuten)2. Philipp GöthertFinisher (3:12,18 Minuten)3. Rene CassellyFinisher (3:33,60 Minuten)4. Sandro ScheiblerFinisher (3:51,48 Minuten)5. Julian RiegerFinisher (3:57,53 Minuten)6. Jona SchöneFinisher (4:02,52 Minuten)7. Lukas HomannFinisher (4:16,07 Minuten)8. Moritz HansFinisher (4:19,70 Minuten)9. Elias SchmidtFinisher (4:28,61 Minuten)Q Lotta Kokemohrschwebende Stufen/achte Stufe (6:12,11 Minuten)
Im Ninja-Special dürften die Athletinnen und Athleten nur hangeln. Boden-Kontakt mit den Füßen war also nicht erlaubt. Qualifiziert für die Sondersendung hatten sich aus den sieben Vorrunden 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – die vier Besten jeder Vorrunde plus die beste Athletin, wenn sie sich nicht unter den Top vier der jeweiligen Vorrunde befand.
Mit dabei im „Der direkte Weg ins Finale“-Special waren Daniel Gerber, Joel Mattli, Moritz Schnippe, Rene Casselly und Lotta Kokemohr (aus Vorrunde eins) sowie Sandro Scheibler, Jona Schöne, Giovanni Ertl, Tim Wolf und Alina Tornau (aus Vorrunde zwei) sowie Julian Rieger, Simon Brunner, Chris Harmat, Moritz Hans und Melanie Schmitt (aus Vorrunde drei).
Außerdem Sladjan Djulabic, Lukas Kilian, Jonathan Jung, Elias Schmidt und Viktoria Krämer (aus Vorrunde vier) sowie Michael Dampc, Thorben Lerch, Kim Marschner, Fabian Scheipner und Nicola Wulf (aus Vorrunde fünf) sowie Ole Janek, David Eilenstein, Max Prinz, Justin Chladni und Alina Schwärzer (aus Vorrunde sechs).
Aus Vorrunde sieben hatten sich Lukas Homann, Philipp Göthert, Milan Schirowski, Thorben Hinkel und Andrea Meßner für das Hangel-Special qualifiziert. Für den Besten im Special gab es 10.000 Euro zu gewinnen. Der Parcours bestand aus zehn Hindernissen. Neben dem Preisgeld gab es zehn Final-Tickets zu gewinnen.
Die zehn Besten im Special qualifizierten sich direkt für das Finale, konnten also das Halbfinale ohne Druck angehen. Da sich unter den zehn besten Ninjas im Special keine Frau befand, bekamen die neun besten Männer ein Final-Ticket plus die beste Frau im Hangel-Special – Lotta Kokemohr.
Lotta Kokemohr war die beste Athletin im Hangel-Special „Der direkte Weg ins Finale“ bei „Ninja Warrior“. © Markus Hertrich/RTL
Diese zehn Hindernisse warteten im Hangel-Special von „Ninja Warrior“ auf die 35 Teilnehmer: Bienenstock/schwingende Ringe, Schwing-Flügel, Stempel, Sprungfedern, Tropfsteine, rotierende Haken, Steck-Kästen, Schwungarm/Seilgarten, Sprungstange, schwebende Stufen.
Mit Ole Janek, Julian Rieger, Jona Schöne, Philipp Göthert und Lukas Homann waren im ersten Halbfinale (21. November) fünf Athleten dabei, die durch die Platzierung im Special ein Final-Ticket sicher hatten. Dadurch konnten sie im Parcours Risiko gehen, um als Schnellester des Tages das Preisgeld von 10.000 Euro abzuräumen.
Im ersten Halbfinale für das erste Finale qualifiziert1. Chris Harmat (Gewinnner 10.000 Euro)1:28,49 Minuten (Finisher)2. Jonas Moritz1:36,32 Minuten (Finisher)3. Tim Wolf1:38,67 Minuten (Finisher)4. Yasin El Azzazy1:55,16 Minuten (Finisher)5. Paul Stöckel1:58,54 Minuten (Finisher)6. David Eilenstein2:29,20 Minuten (Finisher)7. Milan Schirowski2:48,07 Minuten (Finisher)8. Thorben Lerch2:52,78 Minuten (Finisher)9. Georg Erlinger3:26,41 Minuten (Finisher)10. Giovanni Ertl1:30,45 Minuten (Drachenrücken/8. Stufe)11. Nicola Wulf1:32,11 Minuten (Drachenrücken/8. Stufe)12. Max Walter1:50,48 Minuten (Drachenrücken/8. Stufe)13. Fabian Scheipner1:00,93 Minuten (Dachwippen/2. Wippe)14. Daniel Gerber0:30,57 Minuten (Dachwippen/1. Wippe)
Das gelang aber keinem von ihnen: Ole Janek scheiterte nach 30,83 Sekunden am Drachenrücken (8. Stufe). An der selben Stelle flogen Julian Rieger (36,21 Minuten) und Jona Schöne (44,71 Sekunden) ab. Philipp Göthert scheiterte nach 35:17 Sekunden an den Dachwippen (2. Wippe) und Lukas Homann sogar schon an den Pilzköpfen.
Im ersten Halbfinale war Chris Harmat der Schnellste. Der Parkour-Athlet gewann damit 10.000 Euro. Der Schweizer meisterte den Parcours in 1:28,49 Minuten und hatte damit noch nicht einmal auf die Tube gedrückt, sondern war etwas auf Sicherheit gegangen. So meinte Chris Harmat, dass der Parcours in 40 Sekunden zu absolvieren gewesen wäre.
Folgende Asse schieden im ersten Halbfinale aus: Melanie Schmitt, Leon Wismann, Gary Hines, Stefanie Drach, Joshua Eder, Henriette Becker, Patrick Friess, Alina Schwärzer, Lukas Kirden, Rebecca Dißmann, David Wollschläger, Justin Cladni, Thilo Plum, Philipp Allgeuer, Ulrich Wolf, Christine Boehnke, Ole Fussenegger, Sladjan Djulabic.
Im zweiten Halbfinale für das erste Finale qualifiziert1. Lukas Kilian1:39,77 Minuten (Finisher)2. Leonardo Calderon2:01,26 Minuten (Finisher)3. Friedrich Krebs2:07,39 Minuten (Finisher)4. Joel Mattli2:13,89 Minuten (Finisher)5. Andreas Wöhle2:15,45 Minuten (Finisher)6. Jonathan Jung2:17,17 Minuten (Finisher)7. Roman Schirillef2:34,96 Minuten (Finisher)8. Kim Marschner2:40,99 Minuten (Finisher)9. Fabian Singer2:43,15 Minuten (Finisher)10. Len Schoemakers2:45,88 Minuten (Finisher)11. Thorben Hinkel2:48,36 Minuten (Finisher)12. Michael Dampc3:12,94 Minuten (Finisher)13. Bernhard Schwarz3:19,17 Minuten (Finisher)14. Michel Siedler3:38,37 Minuten (Finisher)Q Cecilia Schmidt6:57,74 Minuten (Finisher)
Moritz Hans war in 1:04,53 Minuten indes der Schnellste im zweiten Halbfinale und gewann 10.000 Euro. Allerdings hatte der viermalige Zweite einen Freepass für das Finale, konnte also mehr Risiko gehen. Sandro Scheibler wurde in 1:08,61 Minuten Zweiter, René Casselly in 1:09,95 Minuten Dritter. Auch diese beiden hatten sich im Hangel-Special einen Freepass für das Finale gesichert.
Folgende Asse schieden im zweiten Halbfinale aus: Viktoria Krämer, Ronja Hauser, Jolina Thormann, Alina Tornau und Andrea Meßner sowie Moritz Schnippe, Simon Brunner, Leandro Kelz, Jescher Heidl, Max Prinz, Christian Balkheimer, Philipp Hans, Yan Jakob, Maximilian Spindler, Omid Bayat, Daniel Thiel, Jona Palm und Linus Wommelsdorf. Marlon Fraatz aus Hauneck flog ganz blöd raus und wurde von Laura Wontorra getröstet.
